Ludwigshafen/Rhein-Neckar, 24. September 2025. (red/pro) Im Tötungsdelikt Maudach dauern die Ermittlungen der eingerichteten Mordkommission an. Am vergangenen Freitag auf Samstag wurde in Ludwigshafen-Maudach ein 26 Jahre alter Mann auf offener Straße erschossen. Die Staatsanwaltschaft Frankenthal beantwortete mit Hinweis auf laufende Ermittlungen unsere umfangreichen Fragenkataloge nur sehr rudimentär. Bislang sind der oder die bewaffneten Täter noch nicht ermittelt.
Die Staatsanwaltschaft Frankenthal weist die Beantwortung einiger Fragen zu Berichten in anderen Medien zurück. Informationen zu mehreren Körpertreffern des Getöteten oder dass er „kein unbeschriebenes Blatt“ sei, wie eine Zeitung berichtete, weist die Behörde derart zurück, dass diese Informationen nicht aus dem Haus kommen. Damit ist unklar, ob diese zutreffen oder nicht.
Das betrifft ebenso die Information, es seien mehrere Patronenhülsen gefunden worden – auch hier hüllt sich die Staatsanwaltschaft Frankenthal aus ermittlungstaktischen Gründen in Schweigen.
Unzutreffend sei hingegen, dass ein 23-jähriger Mann zunächst als Verdächtiger in Gewahrsam genommen worden sei gewesen.
Bestätigt wird lediglich, dass der Getötete in Ludwigshafen als wohnhaft gemeldet war. Seit wann und ob er beispielsweise einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit nachgegangen ist, sei derzeit unklar.
Auf Nachfrage des RNB bestätigte der Sprecher hingegen: „Der Name des getöteten Mannes deutet auf einen möglichen Migrationshintergrund hin.“
Eine Tatwaffe wurde bislang nicht gefunden. Unklar ist auch, ob der Getötete selbst auch bewaffnet war.
Siehe auch: https://rheinneckarblog.de/23/mitten-in-maudach-wird-ein-mann-ermordet/166627.html
